Gesellschaft zur Förderung der Musik an St. Martini e.V. Braunschweig

 

Orgel in St. Martini

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Die Orgel in St. Martini, Braunschweig 

Die St.Martini-Kirche hat den wertvollsten historischen Orgelprospekt der Stadt Braunschweig. 1630/31 wurde die St.Martini-Orgel von Jonas Weigel erbaut, der zuvor Geselle des berühmten Orgelbauers Gottfried Fritzsche aus Dresden war. Die reichen barocken Dekorationen wurden von Bildhauern aus Braunschweig, Hamburg und Celle gestaltet. Sie sind bis heute Raum bestimmend und Blickfang, wenn die Kirchenbesucher nach Westen schauen. Leider sind die Pfeifen von Jonas Weigel nicht erhalten. Das heutige Pfeifenwerk entspricht nicht dem, was der Anblick des Prospektes vorgibt. Mehr klangliche Übereinstimmung wäre wünschenswert.

Seit 1991 liegen verschiedene Gutachten vor, die alle angesichts des technischen Zustandes der Orgel und des Pfeifenmaterials und des kostbaren Prospektes andererseits zu einem Neubau dringend raten. Natürlich bemüht sich jeder Organist, dem gegebenen Instrument einen möglichst guten Klang zu entlocken. Aus diesem Grunde und vor allem wegen des sehr guten Raumklanges und des optischen Eindrucks fallen die Defizite im Klang nicht immer auf.  

Um ein dem einzigartigen frühbarocken Prospekt entsprechenden Klang herzustellen und die Technik zu erneuern, ist ein Neubau unumgänglich. Damit dieses Ziel erreicht werden kann, wird in nächster Zeit eine Sachverständigenkommission einberufen werden. Wenn Sie dieses lohnende Projekt unterstützen wollen, bitten wir um eine Spende auf folgendes Konto: St. Martini-Gemeinde, Nord  LB,  BLZ 250 500 00 Konto: 1568567 Verwendungszweck: 0100. 00. 2213 Restaurierung Orgel.

Eine CD soll  finanziell etwas dazu beitragen. Das heitere Programm von „Summertime is Orgeltime“ (10.August 2011) ist der Versuch, aus dem bestehenden Instrument das Bestmögliche an Klang herauszuholen. Diese CD ist am Kircheneingang erhältlich.

Im Oktober 1944 wurde das Pfeifenwerk der damals romantisch disponierten St. Martini-Orgel durch Bomben zerstört. Der historische Orgelprospekt war ausgelagert und wurde zum Glück gerettet. 1957 erstellte die Braunschweiger Orgelbauwerkstatt Otto Dutkowski das Rückpositiv mit neun Registern. 1969 begann die Orgelbaufirma Hillebrand / Hannover mit dem Wiederaufbau von Hauptwerk und Pedal und fügte 1972 das dritte Manualwerk hinzu. Die heutige Disposition.